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Traditionelle Siedlung in Chora

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Die Chora von Samothrake, die an den Hängen des Berges Saos im Nordwesten der Insel liegt, ist eine malerische Siedlung, die etwa 6 km von der Küste entfernt ist. Sie stammt aus dem 10. Jahrhundert und wurde strategisch so gebaut, dass sie vor dem Meer verborgen war, um ihre Bewohner vor Piratenangriffen zu schützen, die in der Region häufig vorkamen. Am Rande von Chora liegt die beeindruckende mittelalterliche Burg der Gatilouzi, der venezianischen Herrscher der Insel im 14. Die Gatilouzi errichteten an verschiedenen Stellen in Samothrake Festungsanlagen, die auch als Gatilouzi-Türme bekannt sind. Die Siedlung besteht aus traditionellen zweigeschossigen Steinhäusern mit Ziegeldächern und gepflasterten Wegen. Auf dem zentralen Platz können sich die Besucher unter majestätischen Platanen entspannen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Kirche Mariä Himmelfahrt, ein imposantes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, in dem die Reliquien der fünf neuen Märtyrer von Samothrake aufbewahrt werden. Eine weitere wichtige Attraktion ist das Volkskundemuseum von Samothrake, das in einem restaurierten Herrenhaus untergebracht ist und zahlreiche Artefakte aus dem traditionellen Inselleben zeigt. Das Museum wurde durch die freiwilligen Beiträge der Anwohner eingerichtet. Die Chora ist seit 1978 offiziell als geschützte traditionelle Siedlung ausgewiesen.

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