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Antike Via Egnatia

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Die antike Via Egnatia, eines der größten Infrastrukturprojekte der Antike, ist ein Zeugnis der reichen Geschichte und Kultur Ostmakedoniens und Thrakiens. Diese monumentale Straße, die zwischen 146 und 120 v. Chr. vom römischen Statthalter Gnaeus Egnatius erbaut wurde, erstreckte sich von der Adria bis zum Schwarzen Meer und war eine wichtige Verkehrsader für das Römische Reich. Sie erleichterte die Kommunikation, den Handel und die Truppenbewegungen in der gesamten Region. In Kavala begann die Straße in Neapolis (der antike Name von Kavala) und verband sie mit der Stadt Philippi. Ein Großteil der ursprünglichen Kopfsteinpflasterstraße ist erhalten geblieben und bietet einen Einblick in ihre historische Bedeutung. Heute ist die antike Via Egnatia in zwei Abschnitte unterteilt, was hauptsächlich auf den Bau moderner Straßennetze zurückzuführen ist. Der erste Abschnitt befindet sich auf dem Hügel des Heiligen Silas, wo der Überlieferung nach der Apostel Paulus gerastet hat. Dieser etwa 400 Meter lange Abschnitt führt hinunter zur Siedlung Stavros und bietet Ausblicke auf die fruchtbare Ebene von Philippi. Der zweite, bekanntere und leichter zugängliche Abschnitt ist 100 Meter lang und beginnt an der Kreuzung der Straßen Egnatia und Macedonia, unterhalb des Hotels „Egnatia“, und endet an der Straße Iokastis. Die Besucher können auf dem gut erhaltenen Steinpflaster leicht spazieren gehen und die schöne Aussicht auf die Stadt Kavala und ihre Burg genießen.

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