Kulturelles Erbe icon-archaeology

Folkloremuseum von Komotini (MOK)

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Das Folkloremuseum von Komotini in der Straße Agios Georgios gehört dem Kulturverein Komotini (MOK) und ist seit 1962 in Betrieb. Seit 1989 ist es in der Peidis-Villa untergebracht. Das Gebäude war ein bürgerliches Wohnhaus der Familie Peidis und stammt aus etwa 1870. Es ist ein typisches Beispiel für die Volksarchitektur des gesamten südlichen Balkans. In den 1980er Jahren wurde es mit Mitteln des Kulturministeriums beispielhaft restauriert. Das Museum besitztauch das gegenüberliegende Herrenhaus, das einst der Familie Psarras gehörte und aus der gleichen Zeit stammt und den gleichen Baustil aufweist. Dort finden andere Aktivitäten des MOK statt.

Durch seine Ausstellungen strömen die Lebendigkeit und Schönheit der thrakischen Kunst in den Städten und auf dem Land hervor. Die Objekte seiner reichhaltigen Sammlung sind auf zwei Etagen, den Keller und das Untergeschoss und den Schuppen im Innenhofverteilt. Die traditionellen Kostüme, kunstvollen Stickereien und verfeinerten Kunstwerke aus Kupfer, Holz, Ton und Silber sowie landwirtschaftlichen Geräte, die Werkzeuge des traditionellen Handwerks und die sorgfältig bewahrte Haushaltsutensilien bieten einen lebendigen und authentischen Einblick in das kulturelle Erbe des griechischen Thrakiens. Viele dieser Gegenstände stammen nicht nur aus dem griechischen Thrakien, sondern auch aus Ost- und Nordthrakien sowie aus unvergesslichen Regionen Kleinasiens. Die persönlichen Erbstücke des Erzbischofs Chrysanthos von Trapezunt (geboren in Komotini) ein, ein großes Ikonenbild aus dem 18. Jahrhundert, das Christus, die Jungfrau Maria, die heilige Anna und die Propheten darstellt, sowie ein silbernes Reliquiar von herausragender Kunst nehmen einen besonderen Platz ein.

Die Räumlichkeiten des MOK beherbergen eine reiche Sammlung von Gegenständen, die den Lebensstil der lokalen Bevölkerung in verschiedenen Epochen widerspiegeln. Die Exponate wie Kleidung, Spitzen, handgefertigte Textilien, Kunsthandwerk aus Kupfer, Holz, Ton und Silber, Werkzeuge des ländlichen Lebens und des Haushalts wurden sorgfältig zusammengetragen und lassen die traditionellen Tätigkeiten und Fertigkeiten der Menschen in Thrakien wieder aufleben. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Nordthrakien sowie aus Regionen Kleinasiens. Die persönlichen Erbstücke des Erzbischofs Chrysanthos von Trapezunt (geboren in Komotini) nehmen einen besonderen Platz ein: eine große Ikone aus dem 18. Jahrhundert, der Christus, die Jungfrau Maria, die heilige Anna und die Propheten darstellt, sowie ein Silberreliquiar von herausragender Qualität.

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