Dionysische Ereignisse der 12 Tage (Volakas, Pyrgoi, Petrousa, Kali Vrysi, Monastiraki, Xiropotamos, Kallifytos)
Die Tage um den Dreikönigstag sind voll von lebendigen Traditionen mit Verkleidungen, Glocken, Liedern, Tänzen und Theatervorstellungen, die das Leben feiern. Diese Veranstaltungen verkörpern einen dionysischen Geist, der sich auf das Wohlbefinden konzentriert und Gesundheit und Überfluss symbolisiert. Arkoudes - Arapides - Babougera Orte wie Volakas, Kali Vrysi, Monastiraki, Xiropotamos, Petrousa und Pyrgoi verwandeln sich in pulsierende Zentren des Feierns, die von diesen dionysischen Traditionen durchdrungen sind. Am 8. Januar findet in Volakas die Nachstellung einer örtlichen Hochzeit statt, bei der die „Arkoudes“ (Bären) auftauchen - Männer, die mit Tierfellen verkleidet sind. An diesem Tag wird auch der Brauch der „Mammi“ (der Hebamme) geehrt, bei dem die Mütter Geschenke mitbringen, was auf alte Fruchtbarkeitsrituale zurückgeht, die an die Frauenfeste Thesmophoria und Haloa erinnern. In Xiropotamos findet am 7. Januar das Fest der „Arapides“ (Schwarzen) statt, bei dem eine Reihe traditioneller Bräuche und abends lebhafte lokale Tänze aufgeführt werden. Drüben in Kali Vrysi übernehmen die „Babougera“ während des Dreikönigstages und der beiden folgenden Tage die Macht. Diese als Tiere verkleideten Männer, die mit schweren Glocken klimpern, sorgen für eine beeindruckende und lärmende Atmosphäre, die die Festlichkeiten noch steigert. Die jüngste Entdeckung eines antiken Heiligtums, das Dionysos in Kali Vrysi gewidmet ist, fügt diesen Feierlichkeiten eine reiche historische Ebene hinzu, die ihre dionysische Essenz noch verstärkt.